§ 8 Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung ist jährlich, im 1.Quartal vom Vorstand, unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 6 Wochen, durch Einladung mittels Brief an alle Mitglieder, einzuberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.

  2. Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Verbandsinteresse es erfordert oder wenn mindestens 25 % der Mitglieder, schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe, die Einberufung fordern.

  3. Die Mitgliederversammlung regelt die Angelegenheiten des Kreisanglerverbandes. Sie setzt die endgültige Tagesordnung fest und ist insbesondere zuständig für:
a) Durchführung der satzungsgemäßen Wahlen.
 
b) Entgegennahmen des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung unter Offenlegen der Finanzen.
 
c) Entlastung des Vorstandes.
 
d) Genehmigung des Haushaltsplanes.
 
e) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages.
 
f) Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
 
g) Beschlussfassung über Ordnungen außer Geschäftsordnung des Vorstandes.
 
h) Beschlussfassung über eingebrachte Anträge.
 
I) Beschlussfassung über Auflösung des Kreisanglerverbandes.
 
  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, einem Vizepräsidenten oder einem beauftragten Mitglied des Vorstandes geleitet.

  2. Jede form- und fristgerecht einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Vertreter. Eine Änderung der Satzung, auch des Verbandszwecks bedarf einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Vertreter. Für alle anderen Beschlüsse genügt die einfache Stimmenmehrheit. Wird diese bei Wahlen nicht erreicht, genügt in einer zweiten Abstimmung die relative Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit führt zur Ablehnung des Antrages.

  3. Alle Anglervereine des Anglerverbandes Frankfurt (Oder) werden auf der Mitgliederversammlung durch ihre 1.Vorsitzenden oder Vertretungsbefugten Vorstandsmitglieder vertreten. Anglervereine, die mehr als 100 Mitglieder vertreten, sind berechtigt, je weitere 100 angefangene Mitglieder, einen zusätzlichen stimmberechtigten Vertreter zur Mitgliederversammlung zu entsenden.
  4. Die Mitglieder des Verbandsvorstandes sowie die Vorsitzenden des Schlichtungs- und des Resisionsausschusses haben in der Mitgliederversammlung jeweils eine Stimme.

  5. Stimmenübertagung ist nicht möglich.