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Marmorkarpfen statt Wels gefangen 01.11.2006
Nächtliche Jagdszenen am Güldendorfer See / Mit Stellnetzen und Elektrogerät gegen Riesenfisch  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Einsatz am Vereinsheim Küstersee 28.10.2006  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Raubfischangeln der Vereine 17.10.2006  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Marmorkarpfen statt Wels gefangen 01.11.2006

Am Güldendorfer See: Fischer André Schwartze und Jens Liebmann vom Anglerverband zeigen die beiden Marmorkarpfen, die gestern gefangen wurden. Die Tiere sind etwa 1,20 Meter lang und haben ein geschätztes Gewicht von rund 20 Kilogramm. Marmorkarpfen sind Pflanzenfresser und stammen aus Asien.

Zwei Marmorkarpfen wurden gestern bei einer großen Jagdaktion aus dem Güldendorfer See geholt. Dabei wollte man eigentlich einen gewaltigen Wels fangen, der in dem Gewässer vermutet wird und der den Anglern die Edelfische wegfuttern soll.

Nico Wehrmann (11) war mächtig gespannt. Er saß gestern um kurz nach 7 Uhr mit im Ruderboot, sein Vater Ralf pullte. Er wollte dabei sein, wenn man den Wels, der angeblich knapp zwei Meter groß sein soll, aus dem Güldendorfer See holt. Plötzlich entdeckte er im Wasser Umrisse eines silberfarbenen Fisches. Doch als die Männer das Tier an die Wasseroberfläche holten, erkannte Nico Wehrmann schnell, dass das kein Wels sein konnte. "Ich habe einen im Aquarium. Der ist zwar viel kleiner, aber ich weiß wie ein Wels aussieht", berichtete der Schüler.
Zwei mächtige Fische, beides Marmorkarpfen, hatten sich in den Stellnetzen verfangen.

Fischer André Schwartze hatte die rund 400 Meter lange Fanganlage zusammen mit Helfern - teils vom Fischereibetrieb, teils vom Anglerverein - am Montagabend montiert. Ein so genanntes Elektrofischgerät sollte den Wels aufscheuchen und in die Netze treiben. Doch darin fand man am nächsten Morgen die Marmorkarpfen. Diese Tiere können eine Größe von etwa 120 Zentimetern erreichen und ein Gewicht von etwa 50 Kilogramm auf die Waage bringen. Der Marmorkarpfen ist ein Pflanzenfresser, er bevorzugt überwiegend ruhige, tiefe und warme Gewässer. Wie Lutz Affeldt vom Angelsportverein Güldendorf berichtete, sind wohl vor mehr als 20 Jahren Marmorkarpfen ausgesetzt worden, um eine Überwucherung des Uferbereiches zu verhindern. Da die beiden Fische sich in den Netzen verletzt hatten und obendrein zu groß für das Gewässer seien, haben die Angler sie nicht wieder in den See gesetzt, erläuterte Lutz Affeldt.
Doch was ist nun mit dem Wels? In diesem Sommerhalbjahr hat man drei Welse im Güldendorfer See gefangen, berichtete er. Die drei Exemplare waren zwischen 1,15 und 1,30 Meter lang - und damit deutlicher kleiner als der gejagte Wels.

Und so standen gestern die Güldendorfer noch lange am Ufer und rätselten über die Frage, ob alles nur eine Verwechslung ist oder ob der große Wels auch diese Jagd unbeschadet überstanden hat. "Haltet also in den nächsten Woche eure Augen auf", appellierte Lutz Affeldt an die Angler.

Einsatz am Vereinsheim Küstersee 28.10.2006

Einsatz am Vereinsheim Küstersee

Gegen 8:00 Uhr trafen sich ca. 15 Sportfreunde aus verschiedenen Vereinen mit Vertretern vom Vorstandes des Anglerverbandes am Vereinsheim Küstersee.

Obwohl das Wetter nicht unbedingt einladend war ...

... packten alle tüchtig zu.

Während einige die Brennstoff-Bevorratung für eine geplante Feierlichkeit sicherten ...

... waren die meisten mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Zur Sicherung gegen ungebetene Eindringlinge mußten auch Reparaturarbeiten am Zaun erledigt werden.

Um 10:30 Uhr waren die wichtigsten Arbeiten erledigt und unser Vereinsheim präsentiert sich wieder als angenehmer Ort nicht nur für Vereinsveranstaltungen, sondern auch zunehment als Möglichkeit für private Feiern und Veranstaltungen (Terminvereinbarungen bitte mit Klaus Lehmann, Tel. 01792320852).

Raubfischangeln der Vereine 17.10.2006

Raubfischangeln der Vereine

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Platz 1 Sandro Gallas (AV Neptun)

Platz 2 René Schumann (AV Neptun)

Platz 3 Torsten Scheplitz (AV Neptun)