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Winteraustreiben  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Sondereinsätze zur Rettung unserer Fischbestände
Mehr als 50 Tage hält uns dieser ungewöhnliche Winter schon in Atem und die Gefahr für unsere Fischbestände wird von Tag zu Tag größer.  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Fenster im Eis bringen Fischen Sauerstoff
Einsatz von Anglern und Feuerwehrleuten  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Fische drohen zu sterben
In den Großen Kliestower See wurden zehn Löcher gebohrt.  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Gewässereinsatz am Güldendorfer See  Roter Pfeil nach rechts zeigend, Hinweis für weitere Informationen mehr
Anglertreff für Mitglieder der Vereine des KAV Frankfurt (Oder) e. V. (18.04.2010)

Noch liegt der Oder-Spree-Kanal spiegelglatt in der kühlen Morgenluft und 39 Sportfreunde aus 7 Vereinen warten ungeduldig auf das Startzeichen zur diesjährigen Kreismeisterschaft. Endlich, um 08:30 Uhr, ist das Gewässer freigegeben. Der Adrenalinspiegel erhöht sich sprungartig und die Hoffnungen sind groß.

Nachdem die Strecke vor Kurzem von behindernden Bäumen und Sträuchern befreit wurde, boten sich für alle Starter beste Voraussetzungen für gute Angelergebnisse.

Auch die Sonne hebt sich langsam über die Bäume und sorgt für etwas angenehmeres Klima.

Schon bewundernswert, wie die einzige weibliche Starterin (Helga Richter) mit der 13m Rute umgeht.

Was aber fehlt ist der Fisch und da helfen keine Tricks und kein noch so leckeres Lockfutter. Es ist schier zum Verzweifeln.

Nach 3 1/2 Stunden Warten und Hoffen fällt das Gesamtergebnis dann leider auch ziemlich mager aus.

Jens gibt sich ja alle Mühe, aber es hilft nichts. Trotz bester Absicht, die Wagge gibt einfach nicht mehr her.

Am Schluss hat nicht viel gefehlt und beinahe hätte es mehr der sehr schönen Präsente als erfolgreiche Angler gegeben.

Selbst unser verwöhnter Sportfreund Beck muss sich mit bescheidenen 755 Gramm (1 Fisch) mit dem 23. Platz zufrieden geben. Aber wie man sieht, trägt er es mit Humor.

Tröstlich für Alle, war danach das leckere Angebot mit Bratwurst, Bockwurst, Erbseneintopf mit Wiener Würstchen, verschiedenen Getränken und so manchen anderen leckeren Sachen.

Nach dem sich alle von den Anstrengungen erholt und wieder zu Kräften gekommen waren ...

... konnte Jens die mit Spannung erwarteten Ergebnisse bekanntgeben.

Mit 1515 Gramm und 31 Fischen belegte unser Sportfreund Maik Vogt (Posaidon) den dritten Platz und freute sich über den schönen Pokal und ein wertvolles Präsent.

Nur wenig mehr, nämlich 1575 Gramm und 22 Fische, verhalfen Sportfreund Mario Neuendorf (Heimkehrsiedlung) zum zweiten Platz.

Als Einziger erfüllte Sportfreund Jörg Winkler die von ihm gewohnten Ergebnisse. Mit 3725 Gramm und 9 Fischen setzte er sich deutlich vom übrigen Feld ab und freute sich über seinen verdienten 1. Platz.

Die bittere Mine von Jens ist übrigens bestimmt nicht der Veranstaltung, sondern eher der blendenden Sonne zuzuschreiben.

Allen Aktiven und insbesondere den Pokalgewinnern gilt unser herzlicher Glückwunsch und Dank für ihre Teilnahme !

Petri Heil !

Platz

Name, Vorname

Verein

Gewicht

Fische

Punkte

01

Winkler, Jörg

Neptun

3.725

9

3.734

02

Neuendorf, Mario

Heimkehrsiedlung

1.575

22

1.597

03

Vogt, Maik

Poseidon

1.515

31

1.546

04

Neuendorf, Andreas

Heimkehrsiedlung

1.405

3

1.408

05

Scholz, Uwe

Heimkehrsiedlung

1.150

1

1.151

06

Richter, Manfred

Heimkehrsiedlung

1.040

10

1.050

07

Maria,

Heimkehrsiedlung

1.030

13

1.043

08

Hahn, Michael

Heimkehrsiedlung

995

21

1.016

09

Winne,

Poseidon

965

6

971

10

Mielke, Burkhard

Heimkehrsiedlung

955

1

956

11

Neuendorf, Roland

Heimkehrsiedlung

915

3

918

12

Richter, Thomas

Heimkehrsiedlung

905

4

909

13

Schwarz, Kay

Fischgrete

900

2

902

14

Schumann, Rene

Neptun

885

8

893

15

Jass, Maik

Fischgrete

875

5

880

16

Dukat, Bernd

Fischgrete

865

3

868

17

Korn, Eddy

Neptun

835

1

836

18

Stubbe, Daniel

Zentrum

800

1

801

19

Lehmpfuhl, Mario

Poseidon

775

2

777

20

Gerlach, Uwe

Heimkehrsiedlung

770

2

772

21

Gerlach, Jörg

Heimkehrsiedlung

765

1

766

21

Schult, Olaf

Heimkehrsiedlung

765

1

766

23

Beck, Dieter

Heimkehrsiedlung

755

1

756

24

Stubbe, Karl

Zentrum

745

1

746

Die Sportfreunde Jörg Michel (Mitte), Martin Deichsler (Heimkehrsiedlung), Kulle (Poseidon), Gunnar Schulze (Fischgrete), Axel Grzysczok (Fischgrete), Robert Schumann (Neptun), Uwe Knispel (Poseidon), Hartmut Striese (Mitte), Thomas Oswald (Güldendorf), Ingolf Pohl (Neptun), Nico Stubbe (Zentrum), Frank Radtke (Neptun), Wald. (Poseidon), Helga Richter (Heimkehrsiedlung) und Merten Peter (Poseidon) beendeten das Angeln leider ohne Ergebnis.

Winteraustreiben
Noch sieht der Küstersee nicht nach Frühling aus. Eine dicke Eisschicht überzieht den ganzen See und die zaghaften Sonnenstrahlen mühen sich ohne großen Erfolg, sie zum Schmelzen zu bringen.
Trotzdem haben sich unser Präsident Bodo Taubitz und Sportfreunde der Anglervereine Zentrum, Esox und Oderland-Angler eingefunden um die harte Eisschicht auf der Zufahrt und dem Vorplatz zum Anglerheim zu entfernen.
Durch Umlagerung alter Holzvorräte musste zusätzlicher Platz geschaffen werden, ...
... damit die wieder vom Biber gefällten Bäume verarbeitet und eingelagert werden können.

Bei allen beteiligten Angelfreunden möchten wir uns sehr herzlich bedanken !

Petri Heil !

Sondereinsätze zur Rettung unserer Fischbestände
Um noch größere Schäden zu vermeiden, hat der Anglerverband Frankfurt (Oder) zu Sondereinsätzen an unseren Gewässern aufgerufen und viele verantwortungsbewusste Sportfreunde, sowie Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ließen sich nicht lange bitten.
 
Nach zahlreichen Mitteilungen von Anwohnern und Mitgliedern des betreuenden Vereins über akuten Sauerstoffmangel am Güldendorfer See, wurde mit Hilfe von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und des Anglersportvereins Güldendorf am 29.01. ein Noteinsatz gestartet.
 
Nach dem schieben von Schneefenstern wurden 4 Eislöcher gesägt und Luftsauerstoff unter die Eisfläche gepumpt.
 
Da die Belastung der Fischwelt im Winter ohnehin sehr gross ist, wurde versucht mit flachstem Einströmwinkel zu arbeiten um Tiefenwasserschichtenverwirbelungen zu vermeiden.
 
Den Beteiligten war klar, dass - beim Anblick der toten Fische - dies nicht der letzte Einsatz sein kann.
Nachdem in den vergangenen Tagen zahlreiche Massnahmen zur Sicherung unseres Fischbestandes in den Verbandsgewässern der Stadt angelaufen sind (wie z.B. Kamerad Welenga mit der Freiwilligen Feuerwehr Kliestow am Grossen Kliestower See), koordiniert der Vorstand des AV Frankfurt (Oder) e.V. die Einsätze mit den jeweiligen Betreuungsvereinen.
 
Über das Amt für Katastrophenschutz war es uns möglich, am Lokbad, am Schwänchenteich und am Güldendorfer See - wo am 05.02. gleichzeitig ein Sondereinsatz des betreuenden Vereins stattfand - mit Hilfe von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, grossflächige Eislöcher zu schneiden.
 
Das Schieben von Schneefenstern erwies sich dabei als der kraftraubendste Teil, da unter der Schneedecke eine Wasserschicht stand.
 
Über Sinn und Unsinn der Massnahmen mag man streiten, zumal die Eisdecke unterm Schnee nur zu einem Viertel aus Klar- oder Trageis besteht. Jeder Zentimeter Schnee jedoch verhindert Lichteinfall - auch bei solchen Eisverhältnissen - und sollte deshalb grossflächig beräumt werden.
 
25 Angelfreunde unseres Anglerverbandes Frankfurt (Oder) e.V. folgten am 13.02. dem Aufruf des LAVB und versammelten sich um 8.30 Uhr am Puschkinteich zum geplantem Gewässereinsatz.
 
Wie in den letzten Wochen lag der Schwerpunkt der Arbeit im Schieben von Schneefenstern und Sägen von Eisfenster. Nach der Einweisung machten sich die Beteiligten in Gruppen am Puschkinteich und am Schwänchenteich an die Arbeit.
 
Am Puschkinteich wurden erstmals Schneefenster geschoben und 2 Eisfenster gesägt.
 
Unsere älteren Mitglieder waren mit dem Ausschneiden von Totholz und dem Freischneiden der vorhandenen Angelstellen vollauf beschäftigt. Nachdem diese Arbeiten erledigt waren übernahm die Gruppe noch die Arbeiten am Lokbad, wo es galt, die vorhandenen Schnee- und Eisfenster wieder freizulegen.
 
Am Schwänchenteich wurden neben dem schon vorhanden Eisfenster 2 weitere gesägt. Eine mühselige Arbeit, da sich die Eisdecke als zu dick für unsere Motorsäge erwies und unter der Schneedecke ein Wasserschicht stand. Nun, keiner liess sich entmutigen und dass Wissen aller Angelfeunde vereint führte zu gewünschtem Ergebnis - 3 Eisfenster und grosse Schneefensterflächen.
 
Betroffenheit herrschte, als die toten Fische zum Vorschein kamen, was beim Abtauen unserer Gewässer, Schlimmes vermuten lässt.
 
Nach Abschluss des Eisatzes waren 4 Angelfreunde bereit, am Güldendorfer See die vorhandenen Eisfenster wieder freizulegen.
 
Dem Graureiher hat die Aktion wahrscheinlich nicht gefallen - er suchte schleunigst das Weitere.
 
Bei allen beteiligten Angelfreunden und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren möchten wir uns für ihren großartigen Einsatz sehr herzlich bedanken !
 
Petri Heil !
 
Fenster im Eis bringen Fischen Sauerstoff
Auf dem Güldendorfer See, am Lokbad und dem Schwänchenteich waren am Sonnabend knapp 30 Angler und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Mitte im Einsatz, um den Fischen Sauerstoff zu verschaffen.
 
Sie schoben Lichtfenster im Eis frei und sägten etwa zwei Quadratmeter große Löcher, die mit rot-weißem Flatterband gekennzeichnet wurden. Lutz Affeldt, Sprecher des Deutschen Anglerverbands in Frankfurt, war erfreut über die Resonanz und dankt vor allem den Feuerwehrleuten für ihre Hilfe. "Die rückten mit großen Sägen an, sodass wir durch das zum Teil bis zu 30 Zentimeter dicke Eis dringen konnten", erklärt er.
 
Zugleich schiebt er hinterher, dass die Eis schiebt nicht überall so stark ist und es gefährlich sei, Seen und Teiche zu betreten. Der Einsatz der Angler sei auch nur durch die Absicherung der Feuerwehr möglich gewesen. Die Löcher, so ergänzt Lutz Affeldt, würden auch in den kommenden Tagen kontrolliert. Und noch eine Warnung hat der Fachmann: "Wer jetzt einen wegen der langsamen Bewegungen leicht zu fangenden Aal oder anderen Fisch aus den Löchern zieht, begeht Fischwilderei und kann bestraft werden."
 
Quelle: Bild und Text Märkische Oderzeitung vom 08.02.2010
Fische drohen zu sterben
Frankfurts Angler sind in Sorge. Da die Angelgewässer zugefroren und mit einer dicken Schneeschicht überzogen sind, sterben die ersten Fische. "Wegen Sauerstoff- und Lichtmangel", erläuterte gestern Lutz Affeldt vom Kreisverband der Frankfurter Angler.
 
Bereits am Sonnabend habe man mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr vier, gestern sechs weitere Löcher in den Großen Kliestower See gebohrt. Mit von der Partie waren gestern Wolfgang Welenga, Dirk Mildes und Renè Gremblewski von der Kliestower Wehr und die Hobbyangler Günter Gremblewski und Steffen Deichsler.

Der Große Kliestower See ist 3,12 Hektar groß und voller Plötze, Karpfen, Karausche, Aal, Hecht, Zander und Barsch. Lutz Affeldt warnte, "denn die Löcher sind nur mir Reisig, Schild und Flatterbändern abgesichert."

Der Sprecher des Kreisverbandes kündigte weitere Aktionen zur Rettung des Fischbesatzes am morgigen Sonnabend an, so im alten Lokbad und im Schwänchenteich, "Wichtig sind Schneefenster, damit Licht in das Wasser fällt. Die Vereine sollten dafür kurzfristig diese Aktionen bewerben." Im Kreisverband sind 19 Vereine mit ca. 1500 Anglern etabliert, davon 200 Kinder und Jugendliche.
 
Bild: Heinz Köhler

Quelle: Jörg Kotterba, Märkische Oderzeitung vom 05.02.2010
Gewässereinsatz am Güldendorfer See
Zu unserem heutigen Kreisgewässereinsatz am Güldendorfer See versammelten sich pünktlich um 8.30 Uhr 12 Angelfreunde aus den Vereinen Skipper, Fischgrete, Küstersee und vom AV Ffo.

Bei -15 Grad wurde nach einer kurzen Lagebesprechung beschlossen, den Einsatz zu beenden, da die Aussagen über die Tragfähigkeit des Eises zu vage waren. Auf Grund der Witterung war das schlagen von Belüftungslöcher ins Eis vorgesehen. Das Gefährdungspotential für die Teilnehmer war nicht abzuschätzen und führte zum Abbruch des Einsatzes.

Allen Angelfreunden, die erschienen sind sei an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für Ihren Einsatzwillen ausgesprochen.
 
Petri Heil !